München: Ein Beitrag zur kriegerischen Mobilmachung

Das Phänomen ist bekannt und weit verbreitet. Sigmund Freud gab ihm den Namen Projektion. Dabei handelt es sich um ein Muster, das wie folgt funktioniert: eine Person hat einen bestimmten Plan,einen Wunsch oder eine bestimmte Ansicht, bezichtigt aber eine andere Person genau dieses vorzuhaben, zu hegen oder zu vertreten, weil sie sich selbst nicht traut, es zuzugeben. In der politischen Diplomatie unserer Tage handelt es sich längst nicht mehr um Hemmungen innerhalb einer vorhandenen Psychostruktur, sondern um ganz bewusst eingesetztes Besteck, um seine eigenen Absichten zu verbergen und in der öffentlichen Kommunikation Verwirrung zu stiften. Zum Teil, wenn es ganz perfide werden soll, wird dieses Spiel dann noch mit vertauschten Rollen gespielt.

Die jüngste Münchner Sicherheitskonferenz hätte unter diesem Aspekt sicherlich auch eine wunderbare Folie für Untersuchungen der psychoanalytischen Gesellschaften abgegeben. Sie hätten sich mit der Frage beschäftigen können, wie viele Projektionen und Fehlhandlungen aus dem Portfolio Freudscher Diagnostik mittlerweile Eingang gefunden haben in die internationale Politik. Und es ist an der Zeit, dass sich viele Berufsgruppen in den immer pathologischer werdenden Diskurs um die politische Zukunft einmischen, es kann nur eine Bereicherung sein!

Der Vertreter Polens übrigens begann mit der Projektion. Er sprach von einem Generalangriff Russlands auf die freien osteuropäischen Gesellschaften. Wen er damit außer Polen meinte, ob die Ukraine oder Ungarn, er ließ es offen. Nur die Drohung gegen Russland blieb, notfalls von polnischem Territorium aus Russland anzugreifen. In dieses Horn stieß auch NATO-Sprecher Stoltenberg, der nach dem gleichen pathologischen Grundmuster Russland davor warnte, Nuklearwaffen in konventionellen Konflikten einzusetzen, denn die NATO sei in der Lage von den Anrainerstaaten Russlands aus das Gleiche zu tun. Da war die Katze dann wohl aus dem Sack und Freud hätte wahrscheinlich an seiner Zigarre gesaugt und geschmunzelt. Wenn es nicht darum ginge, dass momentan irrsinnige Kriegstreiber dabei sind, Europa auf Kurs zu bringen, könnte tatsächlich das Amüsement dominieren, aber dem ist nicht so.

Denn in der Syrien-Frage kam nun der immer unberechenbarer werdende türkische Großmachtphilosoph Erdogan auf die Idee, zusammen mit saudischen Bodentruppen direkt in Syrien einzumarschieren. Dass auf dieser Konferenz zu München niemand von unseren eigenen lupenreinen Demokraten kräftig auf den Tisch gehauen hat, zeigt, dass schon der Kuckuck droht. Die immer wieder in die Diskussion geworfene moralische Verpflichtung, den gegenwärtigen Präsidenten Assad zu stürzen, weil er so unverantwortlich mit der syrischen Bevölkerung umgehe, gewinnt ungeheure Glaubwürdigkeit mit diesen beiden sunnitischen Scharfmachern. Während Erdogan die kurdische Zivilbevölkerung im eigenen Land bombardieren lässt wurden 2015 in Saudi Arabien mehr Menschen hingerichtet als vom verteufelten IS.

Dass die russischen Vertreter, allen voran Medwedew, davon sprachen, sich in einem neuen kalten Krieg zu fühlen, wurde in den hiesigen Medien wie eine befremdliche, nicht nachvollziehbare Gefühlsregung kolportiert. Die Art und Weise, wie die Kommunikation der Aussage gestaltet wurde, ist wiederum eine Angelegenheit für den Bereich der Diagnostik, mit dem Ergebnis, dass von kritischer Berichterstattung keine Regung mehr zu spüren ist. Denn wenn man der russischen Delegation etwas vorwerfen könnte, dann ist es die Verharmlosung. Die beschriebenen Konflikte wie die destruktiven Potenziale haben alles, und noch viel mehr, um von einem bereits begonnen heißen Krieg zu sprechen. Diejenigen, die die Münchner Konferenz durchführen, haben allerdings gezeigt, dass sie und ihr Handeln als eine der wesentlichen Kriegsursachen selbst gesehen werden muss. Die Münchner Konferenz hat zum Frieden nichts beigetragen. Zur kriegerischen Mobilmachung eine ganze Menge.

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19 Gedanken zu „München: Ein Beitrag zur kriegerischen Mobilmachung

  1. guinness44

    Die armen Russen. Werden immer wieder falsch verstanden. Reißen sich den Allerwertesten für den Frieden in Syrien auf. Opfern ihre Soldaten, damit es den Menschen besser geht und niemand fliehen muss und dann motzt der Westen nur rum.

    Die undankbaren ehemaligen Ostblock Staaten, die statt sich für Jahrzehntelangen Schutz gegen den westlichen Imperialismus zu bedanken sich dem Westen an den Hals werfen und jetzt auch noch so tun, als ob Russland böse wäre, nur weil es mit Waffen die Krim wieder zurück geholt hat und Länder wie Georgien, Ukraine, etc an demokratische Standards erinnert. Und natürlich der Schutz der Menschenrechte.

    Dazu versteht es der Westen immer noch nicht was wirkliche Meinungsfreiheit bedeutet. Auch wir Deutsche verstehen es nicht und so muss sich der russische Außenminister sogar um das Schicksal eines Mädchens in Berlin kümmern. Was soll der Mann denn noch alles machen.

    Was mir allerdings immer noch nicht klar ist, warum die Länder den Schutz der NATO suchen, wo sie doch bereits den Schutz von Russland hatten. Warum fliehen die Syrer nicht nach Damaskus oder gleich nach Russland? Das wäre doch viel besser als in den kaputten Westen. Warum bringen so viele Russen ihr Geld in den Westen, wenn dort alles den Bach runter geht und sowieso im Rahmen der Mobilmachungen die russischen Gelder als erstes eingefroren werden. Warum geht es den Russen eigentlich so schlecht, z B Lebenserwartung, pro Kopf Einkommen, etc. Die haben die Segnungen der Politik doch bereits seit bald 100 Jahren?

    Dein Blog zeigt immer wieder schön die westlichen Fehler auf. Es wäre noch interessanter wenn es die russischen genauso aufzeigen würde.

    1. pgeofrey

      Die Länder sind nicht aus dem Schutz Russlands in den Schutz der Nato geflohen, sondern der Zusammenbruch der UdSSR sollte für eine Friedenspolitik sorgen in der idealerweise Staaten blockfrei selbst bestimmt leben können. In einem weder-noch-Schutz. Sie sollten sich auch nicht von der NATO geschützt fühlen, sondern von einer vernünftigen europäischen Außenpolitik.

      Warum die Syrer nicht nach Damaskus fliehen? Sollen sie daheim bleiben …?
      Warum nicht nach Russland? Ein Blick auf die Karte zeigt, dass eine Reise über Zypern, der Südküste der Türkei in jedem Fall angenehmer ist, als durch das Grenzland im Osten der Türkei im Schnittpunkt mit dem Iran und dem Irak, quer durch Armenien und Georgien, um dann im Grenzgebiet der Ukraine zu enden.

      Warum die Russen ihr Geld in den Westen bringen? Weil man es nirgends hemmungsloser vermehren kann, wie die zunehmende Kluft zwischen arm und reich (oder ist die zu bestreiten?) zeigt.

      Wer sagt das es „dem Russen“ so schlecht geht und „dem Deutschen“ so gut? Und stimmen Lebenserwartung und pro Kopf-Einkommen die das Statistikerherz glücklich machen mit der Lebenswirklichkeit immer über ein.

      Die russischen Fehler werden zu Genüge aufgezeigt, dass sollte uns aber nicht zu der Selbstherrlichkeit verführen die uns schon viel zu oft blind gemacht hat.
      Es gehört zum legitimen Suchen der Wahrheit die Argumente in unterschiedlichem Kontext zu beleuchten.

      1. almabu

        „…Warum (die Syrer) nicht nach Russland (fliehen)?
        Das tun sie durchaus, aber nur in Kleinstmengen. Es gab Meldungen von Flüchtlingen, die die finnisch-russische Grenze überquerten und es gibt (ständig) Flüchtlinge, die mit zuvor gekauften Fahrrädern (Pflicht!) die russisch-norwegische Grenzen am Nordzipfel Europas überqueren.

      2. almabu

        „..Die russischen Fehler werden zu Genüge aufgezeigt, dass sollte uns aber nicht zu der Selbstherrlichkeit verführen die uns schon viel zu oft blind gemacht hat…“

        Die russischen Fehler (also praktisch alles!) werden uns sowohl von unseren erschreckend gleichgeschalteten staatlichen Zwangsgebühren-TV-&Radio-Medien, sowie den privaten Print- und Online-Medien zentral orchestriert 24 Stunden pro Tag „ausgewogen“ vorgesetzt. Das kann (und soll) ein privater Blog nicht gewährleisten.

      3. guinness44

        Zuerst einmal vielen Dank für die ausführliche Antwort. Wie heißt es so schön. Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast. Dann sehen wir demnächst viele alte Russen, die ihr Lebensalter in Wohlstand genießen. Bezogen auf die Flüchtlinge stimme ich zu, dass der Weg über Griechenland wahrscheinlich einfacher als über Georgien ist. Aber in Anbetracht von der Gesamtdistanz könnte man auch von der Türkei nach Bulgarien, Rumänien nach Moldau. Da gibt es doch eine autonome Republik unter Schutz Moskaus. Von dort ginge es bestimmt schnell nach Russland.
        Nochmal, ich störe mich nicht an der zum größten Teil richtigen Kritik am Westen. Ich störe mich an der Kritiklosigkeit gegenüber Russland. Das ist schade, denn so gibt es weiterhin nur die eine oder die andere Seite.

    2. Gerhard Mersmann Autor

      Lieber guiness44,

      Ich weiß ja mittlerweile, dass dir meine kritische und von dir als einseitig bezeichnete Sichtweise auf diesem Blog nicht gefällt. Das ist dein gutes Recht, aber es wird mich nicht hindern, als ein in Deutschland lebender Deutscher auf die Verhältnisse hinzuweisen, die hier entstehen und weitergetrieben werden. Und da bin ich kritisch, weil es genug Berichte und Literatur darüber gibt, wie gut hier doch alles ist und wie schlecht woanders. Das ist ein bräsiger Standpunkt, der nichts verbessert. Dann können wir uns selbstzufrieden die Lippen lecken und auf dem Sofa die nächste Dose Erdnüsse aufmachen. Und bei allem Respekt, den ich auch vor deinen Ansichten habe, heute warst du sehr nah an einer Wendung, die ich aus meiner frühen Jugend noch sehr gut kenne: „Wenn dir das nicht passt, dann geh doch rüber.“ Kennst du das noch? Willst du das wirklich sagen?

      Genieß den Sonntag!

      1. guinness44

        Natürlich kenne ich das noch. Meine Kritik liegt auch weniger am Aufzeigen der westlichen Mängel. Da hast Du sehr häufig recht. Es ist ein Grund warum ich Deine Beiträge immer wieder lese. Ich störe mich an der mangelnden Kritik an Russland. Wir hatten das bereits einige Male und ich verstehe auch warum Du es so schreibst. Aber ab und an muss ich meine Meinung dazu sagen und dann tauschen wir Argumente aus.

  2. andthoro

    Da irrlichtern alle möglichen Möchtegern-Außenpolitiker gerade auf den verschiedenen „Gipfeln“ und Konferenzen herum! Und da sie es mit der Diplomatie genausowenig auf die Reihe bringen wie unsere dafür ausgebildeten und auserkorenen „Außenminister“ haben die Militärkommandanten auf allen Seiten der Konfliktparteien die Deutungsgewalt an sich gerissen. Und Militärs waren noch nie in der Lage politische Friedenslösungen perspektivisch zu erklären und umzusetzen. Daher ist das Freund-Feind-Denken der einfachste Ausweg. Allerdings sind die Zusammenhänge inzwischen derart komplex dass diese einfache Denkstruktur zwangsläufig in eine Sackgasse (Krieg) führt.

    Und da wir schon bei Freud sind: ich denke damit kann der derzeitige Zustand der „Kriegslüsternheit“ auch gut gedeutet werden.

  3. almabu

    „…Dein Blog zeigt immer wieder schön die westlichen Fehler auf. Es wäre noch interessanter wenn es die russischen genauso aufzeigen würde.“

    Warum eigentlich? Wenn man im Westen lebt kennt man dessen Verhältnisse gewiss besser als die des Ostens, in dem man nicht lebt und dessen Sprache man (vermutlich?) nicht beherrscht?

    Warum muss eigentlich ein Blog inhaltlich „ausgewogen“ sein und WER entscheidet WANN darüber OB er das ist? Diese Haltung erinnert ein wenig an streitende Kinder „der Andere hat doch zuerst angefangen“!

    Für die aktuellen Verhältnisse, sowohl in der Ukraine als auch in Syrien, Irak und Lybien haben die USA, die EU und die NATO jedenfalls mehr Verantwortung als Russland. Könnten wir uns darauf eventuell einigen?

    Was der besoffene, korrupte Oligarch Poroschenko, der bisher KEINEN Teil der Minsker Vereinbarung für die Ukraine umgesetzt hat, seine internationalen Staatsschulden nicht bezahlt und trotzdem (gegen die Spielregeln!) weiterhin von IWF und der EU finanziert wird, überhaupt auf dem Podium in München verloren hat, das hat wohl auch mit „Ausgewogenheit“ zu tun?

  4. almabu

    Ich vermisse in München auf der Sicherheitskonferenz noch ein paar Vertreter der „gemäßigten Kopfabschneider“ aus Syrien, sowie lupenreine Demokraten aus der Türkei und Saudi Arabien!

    1. lawgunsandfreedom

      Grade eben haben kurdische Truppen mit russischer Hilfe den letzten Schmuggelkorridor zwischen dem DAESH-Gebiet und der Türkei geschlossen. Prompt fangen die Türken auf breiter Front an, Ziele in Syrien mit Artillerie zu beschießen – das machen die jetzt seit rund 24 Stunden. Syrien hat sich schon bei den UN über den Feuerüberfall beschwert. Gut, daß die Türken angefangen haben und so keinen Bündnisfall provozieren können. Aber die Saudis sind auch schon dabei mitzuspielen. Sowohl die Saudis als auch Quatar haben Kampfjets in der Türkei stationiert und die Saudis haben Bodentruppen in Bereitschaft.

      Die Russen dagegen haben eine ganze Flotte Antonovs mit schwerem Kriegsgerät in Syrien ausgeladen und fast die gesamte Schwarzmeerflotte in Marsch gesetzt. 10.000 Fallschirmjäger stehen in Bereitschaft.

      … das wird lustig …

      Quelle (eine von mehreren): http://www.qatarday.com/news/international/international/fighting-has-begun-turkey-shelling-into-syria/30933

      1. almabu

        … das wird lustig …
        Ich kann das überhaupt nicht lustig finden. Die Lage ist wirklich sehr ernst, aber gerade dann wäre ein kühler Kopf angebracht und nicht noch euphorische Übertreibung aus unklaren Quellen. Wenn es in Syrien richtig los geht, dann wird es rein zufällig auch in der Ukraine los gehen und die ist nur ein paar Stunden von uns saturierten Deutschen entfernt. Leider hat in der Bundesregierung niemand den Mut und „die Eier“ sich den USA klar, unmissverständlich und eindeutig zu widersetzen und deren deutsche Stützpunkte zu blockieren und zu schließen!

      2. almabu

        Das können Schicksalstage werden, die unmittelbar nächste Zeit in Syrien und in ihrer Konsequenz weit über Syrien hinaus reichen. Mein Bauchgefühl sagt mir, daß wir verdammt nah dran sind!

      3. lawgunsandfreedom

        Wenn die Saudis tatsächlich geballt mit Panzern und Bodentruppen anrücken, werden die Russen möglicherweise von ihrer nuklearen Erstschlagsdoktrin Gebrauch machen. Die saudische „Großübung“ (aka Angriffsvorbereitung) ist noch Flurfunk – also unbestätigt. Die Griechen dagegen spielen mit dem Gedanken, ihre 6-Meilen-Zone auf die international üblichen 12 Meilen auszudehnen. D.h. die neugefundenen Tiefsee-Öl- und Gasfelder wären dem Zugriff der Türken entzogen. Die Türkei hat schon bekanntgegeben, daß sie das als Kriegserklärung ansehen würden.

        Neues aus meinem SigInt-Ticker:
        Putin hat heute Morgen Obama angerufen. Verspätete Valentinstagswünsche werden da wohl nicht gewechselt worden sein.
        Die RU-Regierung hat alle Russen aufgefordert, die Türkei zu verlassen.
        RU und SYR werden ALLE Flugzeuge aus Saudi Arabien und Türkei angreifen
        RU und SYR werden alle fremden Kräfte bekämpfen, die die Grenze ohne Genehmigung überqueren

        BTW: Hat kaum jemand mitbekommen, daß die Russen in Sachen elektronischer Kriegsführung sämtlichen anderen Ländern weit voraus sind:
        https://www.lewrockwell.com/2014/11/gary-north/russian-plane-disabled-us-warships-missile-defense-system/

        Wenn sie das mit einem Schiff machen können, was können sie dann mit den großen, stationären Geräten, die sie in Nordsyrien und auf einem Kreuzer vor der Küste installiert haben, tun? Ich weiß von meinen Quellen, daß der Westen in der Gegend elektronisch weitgehend blind ist. Radar derzeit stark eingeschränkt, kein GPS, und weder Funk noch Mobiltelefonie, wenn die Russen es nicht wollen.

        Hier eine Karte, auf der man sehen kann was grade abläuft:
        http://syria.liveuamap.com/en/2016/14-february-ypg-in-extreme-alert-in-qamishli–and–ras-alayn

      4. almabu

        Ich kenne die Geschichte mit dem US-Kreuzer im Schwarzen Meer. Sie ist jetzt wohl zwei Jahre alt? Keine Frage, daß die Russen mittlerweile in einigen Bereichen rüstungstechnisch führend sein dürften? Das hat aber überhaupt nichts mit ihren Chancen in einem ernsthaften Konflikt in Syrien mit dem Westen zu tun. Das Mittelmeer ist eine NATO-Badewanne. Der gesamte angrenzende Norden plus die Türkei sind NATO-Mitglieder und die russischen Kräfte in Syrien zahlenmäßig viel zu schwach. Außerdem gerät so etwas leicht außer Kontrolle und ich „wette“ in einem solchen Fall auf ein Aufflackern des mühsam beruhigten Konfliktes in der Ukraine und möglicherweise „Dank türkischer Hilfe“ auf der Krim. Das sollten wir uns nicht wünschen, sondern so langsam mit der US/NATO-Provokation aufhören.

  5. almabu

    Zur Münchner Sicherheitskonferenz noch eine schnelle Nachbemerkung. Ich glaube bei der TV-Berichterstattung den in Georgien mit Haftbefehl gesuchten Ex-Georgier und Neu-Ukrainer, den von Schoko-Poro freihändig eingesetzten Gouverneur von Odessa, Sackarschwilli, gesehen zu haben, der medial als „Krawattenfresser“ bekannt wurde. Dass solche kriminellen Figuren nach Deutschland überhaupt einreisen dürfen ist traurig genug. Aber wahrscheinlich wurden noch anti-russische Claquere benötigt? Dass diese Witzfigur nach der misslungenen NATO-Aufnahme Georgiens und der Schlappe seines Krieges gegen Russland auf einer solchen Veranstaltung überhaupt noch auftauchen kann, zeigt klar den übergeordneten Zusammenhang von US/NATO bei deren Politik Russland betreffend…

  6. meertau

    ich lese hier deshalb so gerne, weil mir absolut die fähigkeit fehlt, die dinge in ruhe und im detail zu betrachten. deshalb schätze ich autoren, die genau das schaffen, und auch ihre kommentatoren.

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