Der Mond ist unsere Sonne

Mücken werden Elefanten,

Letztere haben’s immer schwerer,

Dörfer saufen ab,

Ordnungen gehen den Bach herunter, 

Die Börsen platzen, 

In anderen ist nichts mehr drin.

Das Geschehen ist volatil,

Die Vergangenheit scheint sehr stabil.

Der Schnee von gestern ist geschmolzen,

Und was da liegt, riecht auch nicht gut.

Die Hoffnung, jenes unschätzbare Gold,

Scheint gut verschlossen im Tresor.

Der kleine Bruder, der Humor,

Streckt den Kopf noch dreist hervor.

Wenn es einen Rat gibt, ist es der:

Lasst euch nicht verdrießen,

Übt eifrig an der Impulsivität,

Lasst die Phantasie in den Himmel schießen

Und setzt Euch gegen jede Form des Trübsals strikt zur Wehr.

Angst und Hemmung sind das Gift,

Das dem Leben tief ins Herze trifft.

Freiheit ist der Wunsch,

Der jedem Tag zugrunde liegt!

Der Wald, so sangen Schillers Räuber,

Ist unser Hauptquartier,

Der Mond ist unsere Sonne!

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