The Dogs of War

Der Dollar steigt, der Euro fällt, der Rubel rollt in den Keller.

Folgst du dem Geld, so wird das Bild erheblich heller.

Wer Waffen anwendet, wer Waffen liefert, spielt das Spiel.

Die Dogs of War sitzen in ihren Domänen, in Ost und West, in Nord und Süd, und lecken sich lüstern die Lippen.

Die Kurse steigen, die Preis ist hoch.

Den anderen Preis, unvergleichlich höher, zahlen andere.

Sie sitzen in den Kellern, sie liegen zerfetzt auf den Feldern und kennen kein Morgen mehr.

Big Business bedeutet Macht, und je größer diese ist, desto mehr sterben die Lämmer.

Der Schein, täglich produziert, vermittelt Erklärungen, die wenig Wahrheit vermitteln.

Die Wahrheit stirbt mit dem ersten Schuss.

Angst schlägt um in Hass, und Hass belebt das Geschäft, der Hass ist die Währung des Krieges. 

Die Macht bedient sich kleiner Marionetten, die auf der Bühne stehen, die nicht mehr flüstern, sondern brüllen, je höher die Aktien stehen.

In der Logik der Vernichtung ist nichts Gutes, für das sich zu kämpfen lohnt.

Da gibt es keine Seiten, nur die zwischen Opfern und Gewinnern.

Wer am Tod verdient, gehört zu den Dogs of War. 

5 Gedanken zu „The Dogs of War

  1. Alice Wunder

    Aber wenn das weit weg mit Nicht-Weißen passiert, kann man viel entspannter den auf billiger Energie fussenden Wohlstand genießen und in Unkenntnis alle Lemmata zu Problemen anderer Leute erklären.

  2. Pingback: The Dogs of War | per5pektivenwechsel

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